Bewegungstherapie

Auf der Suche nach Bewegungstherapie? Hier finden Sie die besten Orte in Ihrer Nähe

Comunicate de Presa

Wenn Bekannte Ihnen vorschwärmen, XYZ sei als bester Physiotherapeut Ihr Mann, mag das wahr sein oder auch nicht. Es spielt nicht immer eine vordringliche Rolle, dass der Therapeut sympathisch ist und bei Ihrer Bekannten eine Schmerzlinderung erreicht hat. Das ist schließlich die Aufgabe der Physiotherapie. Sie wissen: „Ich suche eine Praxis in meiner Nähe und schaue auf meinem bevorzugten Wellbeing Portal nach einer Praxis, in der Bewegungstherapie angeboten wird.”

Was Sie suchen, ist kein netter Masseur, dessen Praxis gleich um die Ecke liegt. Sie benötigen physische Rehabilitation in Form von Bewegungstherapie. Der Grund für Ihre Suche kann ein Unfall mit schmerzhaften Nachwirkungen sein. Außerdem kommen überstandene Operationen oder Schlaganfallfolgen infrage. Sie können infolge einer Multiplen Sklerose an Bewegungsbeeinträchtigungen leiden oder schlichtweg wegen degenerativer Erscheinungen im Bereich der Schultern, der Wirbelsäule oder Knie einen Therapeuten suchen.

Weniger bekannt ist, dass Bewegungstherapie auch bei vielen Erkrankungen der Atemwege zum Einsatz kommt. Auch hier werden Skelett und Muskulatur belastet.

Bewegungstherapie

Wie finde ich eine Praxis in meiner Nähe?

Unser Wellbeing Portal listet Praxen mit Schwerpunkt Bewegungstherapie unter den Aspekten Nähe Zürich, Nähe Genf, Nähe Lausanne oder Nähe Basel auf. Wir können Ihnen zwar nicht sagen, welcher aus unserer Sicht der beste Physiotherapeut ist. Unsere Aufgabe ist vielmehr, Ihnen Angebote in Ihrer Nähe so zu präsentieren, dass Sie mithilfe von wellbeing-portal.com schnell eine geeignete Praxis in der Schweiz finden.

Was fällt eigentlich unter Bewegungstherapie?

Früher nannte man alles, was heute unter dem Oberbegriff „Bewegungstherapie” zusammengefasst wird, schlicht Krankengymnastik. Dieser Begriff wird heute nicht mehr als zeitgemäß empfunden. Die Physiotherapie hat sich weiterentwickelt. Nicht nur kranke Menschen benötigen eine Bewegungstherapie, sondern auch gesunde Menschen, deren Belastbarkeit aufgrund einer Funktionsstörung oder Fehlhaltung wieder hergestellt werden soll.

Unverändert ist die Bewegungstherapie einer der Hauptbestandteile physiotherapeutischer Bemühungen. Diese basieren auf der Bewegungslehre. Sie kennzeichnen sich durch Mobilisierungs- und Bewegungsübungen. Wer als bester Physiotherapeut gelten möchte, sollte zum Behandlungsbeginn durch eine eigenhändige Untersuchung feststellen, welche

– Koordinationsprobleme

– Funktionsstörungen

– Durchblutungsstörungen

– Beweglichkeitseinschränkungen

– Atemprobleme

– Kraft- und Ausdauermängel

– Stoffwechselprobleme

– und Schmerzzustände

beim Patienten vorliegen. Anschließend wird ein individuelles Programm entworfen, das diese Störungen und Einschränkungen beseitigen bzw. abmildern soll. Ziel der Behandlung ist es, dass die Selbstständigkeit und Leistungsfähigkeit des Patienten möglichst weitgehend wieder hergestellt wird. Die physische Rehabilitation beinhaltet gegebenenfalls die Anwendung mehrerer Methoden der Bewegungstherapie.

Was bewirkt Bewegungstherapie?

Im Begriff Bewegung stecken bereits Unterbegriffe wie Mobilität, Flexibilität und Dynamik. Diese drei Posten machen sich auch im Rahmen der Behandlung sichtbar. Die therapeutischen Maßnahmen werden ständig dem Ist-Zustand angepasst. Sie können dementsprechend modifiziert werden. Die höhere Belastbarkeit des Patienten ist dabei ein Leitkriterium. Zum Behandlungsbeginn geht es eher um Entlastung und Schmerzlinderung. Durch gezielte Bewegungsübungen und Belastungssteigerungen kann der Heilung entgegengearbeitet werden. Die therapeutischen Effekte werden durch

– die Verbesserung der Funktionsstörungen an Gelenken

– die verbesserte Koordinierung von Bewegungsabläufen

– die Kräftigung bzw. Mobilisierung geschwächter Muskulatur

– die erneute Etablierung muskulärer Gleichgewichte

– die Dehnung verkürzter Strukturen (z. B. Sehnen, Muskeln, Narbengewebe, Haut)

– die Beseitigung von Blockaden und Stauungen

– die Aktivierung des Kreislaufs

– die Entlastung von Stauungen des Lymphsystems

oder Einwirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und die Atemmuskulatur sichtbar.

Angesichts dieser komplexen physiotherapeutischen Aufgabenfelder wird deutlich, dass die Bewegungstherapie verschiedene Ansätze und Behandlungsmethoden einbringen muss. Diese dienen sowohl der Stressreduzierung, als auch der Schmerzlinderung. Stressreduzierung bedeutet in diesem Sinne zweierlei: einerseits verursachen Schmerzen Stress beim Patienten. Sie führen zu Schonhaltungen und Vermeidungsverhalten. Andererseits sind auch Stressanzeichen im Körper zu bemerken.

Was leistet eine Bewegungstherapie inhaltlich?

Zu Beginn, wenn wegen einer Schmerzsituation oder Bewegungseinschränkung eher Schonung im Vordergrund steht, wird der Therapeut eher passive Bewegungen am Patienten ausführen. Es geht dabei um die Entlastung behandelter Körperteile um ihr Eigengewicht – zum Beispiel durch entlastende Lagerungen im Schlingentisch. Lassen die Schmerzen im Verlauf der Behandlung nach, soll der Patient aktiv mitarbeiten. Nun rücken der aktive Teil der Bewegungstherapie und ein stärkeres Belastungstraining in den Fokus. Außerdem kann der Physiotherapeut auch beratend tätig werden. Er kann den Umgang mit Prothesen einüben, Bewegungsübungen für Zuhause erläutern oder Helfer anweisen, die den Patienten Zuhause unterstützen.

Wann ist Bewegungstherapie angeraten?

Wann immer es zu Schmerzen oder funktionellen Beeinträchtigungen kommt, ist Bewegungstherapie angezeigt. Das breit angelegte Aufgabenfeld der Bewegungstherapie schließt

– muskuläre Funktionseinschränkungen

– gestörte Reflexe

– gelenkbezogene Bewegungseinschränkungen

– Störfelder und Blockaden im Gelenkbereich

– Störfelder in den umliegenden Weichteilen

– Funktionsstörungen nach Operationen, Entzündungen, Verletzungen und degenerativen Prozessen

– Koordinationsstörungen

– Spastiken

– Lähmungen

– gestörte Durchblutungs- und Stoffwechselvorgänge

und Störungen im Organsystem, beispielsweise im Herz-Kreislauf-System sowie bei Lungen- und Bronchialerkrankungen ein.

Welche therapeutischen Methoden kommen zur Anwendung?

Das breite Spektrum der angewandten Methoden der Bewegungstherapie wird diesem breiten Anwendungsgebiet gerecht. Klassische bewegungstherapeutische Verfahren wie die Krankengymnastik nach Bobath, nach Vojta oder die propriozeptive neuromuskuläre Faszilitation (PNF) können auch bei Kindern angewandt werden. Sie verbessern die Wahrnehmung von Reizen, Bewegungsmustern oder Fehlhaltungen. Auch bei Erwachsenen, die mit neurologischen Störungen in eine Physiotherapiepraxis kommen, können diese drei Verfahren zu guten Ergebnissen führen.

Die manuelle Therapie ist geeignet, um Schmerzzustände und Funktionsstörungen des Bewegungsapparats zu behandeln. Dazu gehören auch die Dehnung und Entlastung von verhärteten Gewebestrukturen, sowie die Entlastung von Gelenken und Nervenwurzeln. Die Belastungsfähigkeit des Bewegungsapparates soll verbessert werden. Die gezielten Mobilisationstechniken stabilisieren instabile Gelenke und erhöhen ihre Beweglichkeit. Wichtig ist, vor der Anwendung der manuellen Therapie auszuschließen, dass keine kontraindizierten Knochenveränderungen vorliegen.

Das medizinische Aufbautraining und die individuelle gerätegestützte Krankengymnastik werden meist nach operativen Eingriffen, nach Unfallverletzungen oder bei Vorliegen chronischer Erkrankungen eingesetzt. Auch hier geht es um Funktionstraining, eine Verbesserung der Belastungsfähigkeit und mehr Beweglichkeit. Mit medizinischem Aufbautraining lassen sich auch funktionelle Störungen oder Minderleistungen des Atmungssystems, des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels verbessern.

Auch die Atemtherapie dient der physischen Rehabilitation. Atmung und Beweglichkeit der Brustkorbmuskulatur, des Zwerchfells und anderer körperlicher Instanzen hängen eng zusammen. Mit physiotherapeutischem Atemtraining können Patienten mit Erkrankungen wie Mukoviszidose oder COPD behandelt werden. Ziel der therapeutischen Bemühungen ist es, die Atembewegungen ökonomischer zu gestalten. Der Brustkorb soll beweglicher, das Abhusten von Sekret erleichtert werden. Auch Entspannung trägt zum bewussten Atmen bei.